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	<title>Breitband</title>
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	<description>Medien und digitale Kultur - immer samstags, 14:05 im Deutschlandradio Kultur</description>
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		<title>Programmierende Journalisten gesucht</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 16:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Grasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sendung vom 04.09.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Dernbach]]></category>
		<category><![CDATA[Data Driven Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[ddj]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Datenjournalismus oder Data-Driven-Journalism könnte das nächste große Ding werden. Das computergestützte recherchieren und auswerten von tief im Netz vergrabenen Rohdaten erlebt im Moment einen regelrechten Boom. Durch die Open Data Bewegung und der Entscheidung von Staaten oder Institutionen, öffentliche Daten freizugeben und in maschinenlesbarer Form ins Netz zu stellen, wird nach und nach ein&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/programmierende-journalisten-gesucht/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Datenjournalismus oder Data-Driven-Journalism könnte das nächste große Ding werden. Das computergestützte recherchieren und auswerten von tief im Netz vergrabenen Rohdaten erlebt im Moment einen regelrechten Boom. Durch die <a href="http://breitband.dradio.de/?s=open+data">Open Data</a> Bewegung und der Entscheidung von Staaten oder Institutionen, öffentliche Daten freizugeben und in maschinenlesbarer Form ins Netz zu stellen, wird nach und nach ein immer umfassenderer Zugriff und somit eine Verknüpfung und Analyse von rohen statistischen Informationen möglich. </p>
<p><strong>Ein Beispiel: Die CO2-Emissionen aus der Industrie</strong><br />
Einmal jährlich werden die Schadstoff-Emissionen aus der Industrie im Europäischen Schadstoff-Emissionsregister veröffentlicht. Dort werden die Daten weder ausgewertet noch können sie gesammelt heruntergeladen werden. Deshalb hat die dpa-infocom sie mithilfe eines Web-Roboters eingesammelt und anschließend regional <a href="http://regiodata.dpa.de/CAR_dpa/Emissionen_Grafik.pdf.zip">ausgewertet</a> (zip-Datei). Das <a href="http://regiodata.dpa.de/CAR_dpa/Emissionen_Text.pdf.zip">Ergebnis</a> (zip-Datei) der dpa-Recherche: Die Großindustrie in NRW verursacht mehr als ein Viertel aller CO2-Emissionen. Während der Fokus der bundesweiten Berichterstattung auf den Schwergewichten lag, konnten Regionalzeitungen mithilfe dieser Daten regionalspezifische Analysen veröffentlichen.</p>
<p>Was sich genau hinter dem Begriff des Data Driven Journalism verbirgt, welche weiteren Anwendungen und Ergebnisse er bis jetzt hervorgebracht hat und welchen Einfluss er auf die Arbeit von Journalisten und vor allem Nachrichtenagenturen haben kann, darüber sprechen wir mit Christoph Dernbach, Chefredakteur der <a href="http://www.dpa-info.com/">dpa-infocom GmbH</a>.</p>
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		<title>Netzavantgardisten-Treffen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 15:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Grasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung vom 04.09.2010]]></category>
		<category><![CDATA[aram bartholl]]></category>
		<category><![CDATA[ars]]></category>
		<category><![CDATA[makerbot]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Linzer Ars Electronica Festival verbindet bereits seit 1979 Technologie, Kunst und Gesellschaft und will dabei stets “neues, unbekanntes Terrain experimenteller technischer oder gesellschaftlicher Neuerungen” erobern. Unter dem Motto &#8220;repair &#8211; sind wir noch zu retten&#8221; geht es dieses Jahr um all die Dinge, die schief laufen und die wir längst reparieren hätten sollen: Das&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/netzavantgardisten-treffen/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Linzer <a href="http://www.aec.at/festival_about_de.php">Ars Electronica Festival</a> verbindet bereits seit 1979 Technologie, Kunst und Gesellschaft und will dabei stets “neues, unbekanntes Terrain experimenteller technischer oder gesellschaftlicher Neuerungen” erobern. Unter dem Motto &#8220;repair &#8211; sind wir noch zu retten&#8221; geht es dieses Jahr um all die Dinge, die schief laufen und die wir längst reparieren hätten sollen: Das Klima, die Wirtschaft, die Finanzkrise, die Ausbeutung von Ressourcen, die Energie oder die zunehmende Überwachung. </p>
<p><img src="http://breitband.dradio.de/inhalt/uploads/2010/09/tele_internet_06.jpg" alt="" width="430" /></p>
<p>Sonja Bettel hat für uns die Ars Electronica Sub-Veranstaltung <a href="http://bit.ly/teleinternet">TELE-INTERNET</a> besucht, die sich selbst als “organisch wachsende Struktur” beschreibt und neue Entwicklungen im Netz diskutieren will. Kuratiert wird die Mischung aus “Hacker Space, Ausstellung und Social Performance” von dem Medienkünstler <a href="http://fffff.at/aram-bartholl/">Aram Bartholl</a>. </p>
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		<title>Mehr Zeit zum Weltverbessern</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 15:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Grasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netztheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung vom 04.09.2010]]></category>
		<category><![CDATA[clay shirky]]></category>
		<category><![CDATA[cognitive surplus]]></category>
		<category><![CDATA[Ushahidi]]></category>
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Autor und Internet-Experte Clay Shirky beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Technologie und Gesellschaft. Sein Buch “Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations” thematisierte den Einfluss des Netzes auf gruppendynamische Prozesse und wurde zum Bestseller. Sein aktuelles Buch heißt “Cognitive Surplus: Creativity and Generosity in a Connected Age”. Den Begriff Cognitive&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/mehr-zeit-zum-weltverbessern/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Autor und Internet-Experte <a href="http://shirky.com">Clay Shirky</a> beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Technologie und Gesellschaft. Sein Buch “Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations” thematisierte den Einfluss des Netzes auf gruppendynamische Prozesse und wurde zum Bestseller. Sein aktuelles Buch heißt “Cognitive Surplus: Creativity and Generosity in a Connected Age”. Den Begriff Cognitive Surplus definiert Shirky als &#8220;the ability of the worlds population to volunteer and to contribute and collaborate on large, sometimes global projects&#8221;. </p>
<p><object width="430" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qu7ZpWecIS8?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qu7ZpWecIS8?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="300"></embed></object></p>
<p>Die These seines mittlerweile siebte Buches: Während der Konsum der traditionellen Medien unsere durch gesellschaftliche Produktivitätssteigerung anwachsende Freizeit jahrzehntelang verschwendete, werden wir durch das Netz Schritt für Schritt zum medialen und gesellschaftlichen Akteur und verbessern durch unser handeln die Gesellschaft. Bestätigt sieht Shirky seine These durch ehrenamtliche Projekte wie <a href="http://wikipedia.org">Wikipedia</a> oder <a href="http://www.ushahidi.com/">Ushahidi</a>. </p>
<p>Philipp Albers hat für Breitband das Buch gelesen und sich mit <a href="http://shirky.com">Shirky</a> und den Thesen seines aktuellen Buches genauer beschäftigt.</p>
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		<title>Apple pingt und Gmail weiß was wichtig ist</title>
		<link>http://breitband.dradio.de/apple-pingt-und-gmail-weis-was-wichtig-ist/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 14:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Grasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung vom 04.09.2010]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Ping]]></category>
		<category><![CDATA[Priority Inbox]]></category>
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		<description><![CDATA[Apple versucht mit Ping in der Welt der Sozialen Netzwerke fußzufassen. Fest in iTunes integriert, sollen wir uns hinter verschlossenen Apfelmauern über Musik unterhalten und mit Empfehlungen an Freunde den Verkauf ankurbeln. Als Steve Jobs seinen Jüngern am Mittwoch ein paar neue Gadgets vorstellte, war neben runderneuerten iPods und dem ehemaligen Hobbyprojekt AppleTV vor allem&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/apple-pingt-und-gmail-weis-was-wichtig-ist/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apple versucht mit <a href="http://www.apple.com/de/itunes/ping/">Ping</a> in der Welt der Sozialen Netzwerke fußzufassen. Fest in iTunes integriert, sollen wir uns hinter verschlossenen Apfelmauern über Musik unterhalten und mit Empfehlungen an Freunde den Verkauf ankurbeln. <a href="https://mobile.dradio.de/owa/redir.aspx?C=bf2e9a7702e84662836b9fb466bb59d3&#038;URL=http%3a%2f%2fevents.apple.com.edgesuite.net%2f1009qpeijrfn%2fevent%2findex.html">Als Steve Jobs seinen Jüngern am Mittwoch ein paar neue Gadgets vorstellte</a>, war neben runderneuerten iPods und dem ehemaligen Hobbyprojekt AppleTV vor allem das neue iTunes eine Überraschung. Ein Soziales Netzwerk für Musikbegeisterte. Ping ist in der neuen Itunes-Version 10 bereits integriert und erinnert an eine Mischung aus Facebook, Twitter und Last.fm. Besonders deutlich betonte Jobs bei der Präsentation von Ping die Privacy-Einstellungen der Software. Er erklärte, dass für Leute, die lieber unter sich bleiben wollen, feste Freundeskreise angelegt werden könnten. So würden die Informationen auch wirklich nur im Bekanntenkreis bleiben (und innerhalb der iTunes-Welt natürlich). Zwar kann man Ping auch via iPhone oder iPod nutzen aber insgesamt bleibt Ping ein Soziales Netzwerk, in dem man eingesperrt ist. &#8220;It&#8217;s like having a social network in prison.“, resumiert der Musiker <a href="http://twitter.com/jasonmauer/status/22728116044">Jason Mauer via Twitter</a>. Auch Cellistin Zoe Keating, Social-Network Heavyuserin, haut Ping nicht gerade vom Hocker. &#8220;Ping is not worth getting my knickers in a knot about.&#8221;, <a href="http://twitter.com/zoecello/status/22808826634">lässt sie ihre 1,3 Millionen Follower wissen</a>. Spiegel Online <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,715323,00.html">prognostiziert sogar ein „rasantes Einschlafen“ des Dienstes</a> und schreibt “Im iTunes-Ghetto wird der Dienst bald nur noch als stiller Datensammler all der Karteileichen ackern.“ Es scheint so, als würde Apple versuchen, krampfhaft auf den Social-Network-Zug aufzuspringen. Von dem sonst so innovativen Unternehmen haben viele Nutzer mehr erwartet als eine soziale Musikmarketingmaschine.</p>
<p>Auch viel diskutiert wurde in dieser Woche über Googles <a href="http://gmailblog.blogspot.com/2010/08/email-overload-try-priority-inbox.html">Priority Inbox</a>. Auf Deutsch heißt die Googlemail-Erweiterung &#8220;Sortierter Eingang&#8221; und stellt ein Emailpostfach dar, das Prioritäten setzt. Google entscheidet also, ob eine Email wichtig ist oder nicht. Ein umgekehrter Spamfilter sozusagen, womit Emails vorsortiert werden können. Der Posteingang ist nach Aktivierung des Zusatzdienstes dreigeteilt. Ganz oben erscheint eine Liste mit &#8220;wichtigen&#8221; Mails, darunter eine Liste mit Nachrichten, die man selbst als wichtig markiert hat und darunter ist der Rest einsortiert. Mit dieser automatischen Sortierhilfe soll man bis zu sechs Prozent Zeit beim täglichen Emailgebrauch einsparen, <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-08/google-email-prioritaet">schreibt Zeit Online</a> mit Verweis auf Googleangaben. Das wäre dann eine Woche Zeitersparnis pro Jahr. Techcrunch-Autor Jason Kincaid ist <a href="http://techcrunch.com/2010/08/30/gmail-priority-inbox/">begeistert</a>. „It’s great. I love it. But it isn’t perfect.“ Im selben Artikel warnt der Autor aber auch davor, dass diese Art der Vorsortierung eine Tür öffnen könnte, die durchaus kritisch zu hinterfragen ist. Priority Inbox könnte nämlich ein erster Schritt hin zu einer neuen Art der Email-Kommunikation werden. Mails und später auch Inhalte von Sozialen Netzwerken würden demnach in Zukunft vielleicht nicht mehr chronologisch, sondern nur noch nach Relevanz aufgelistet, so der nachdenkliche Hinweis von Kincaid.</p>
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		<title>Fast Forward Netzmusik</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Grasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung vom 04.09.2010]]></category>
		<category><![CDATA[a2n]]></category>
		<category><![CDATA[All2gethernow]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Music Week]]></category>
		<category><![CDATA[Popkomm]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht neu, dass zur Popkomm Bands aus der ganzen Welt nach Berlin anreisen. Aus der Ukraine waren jedoch bisher kaum welche dabei. Dieses Jahr aber schon: Die Kreuzberger Passionskirche wird am 9.9. sicher beben, wenn Gorchitza mit ihrem energiegeladenen Elektropop zum Showcase Festival auftreten. Wie international die Berlin Music Week samt All2gethernow und&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/fast-forward-netzmusik/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht neu, dass zur Popkomm Bands aus der ganzen Welt nach Berlin anreisen. Aus der Ukraine waren jedoch bisher kaum welche dabei. Dieses Jahr aber schon: Die Kreuzberger Passionskirche wird am 9.9. sicher beben, wenn <a href="http://www.gorchitza.com">Gorchitza</a> mit ihrem energiegeladenen Elektropop zum Showcase Festival auftreten. </p>
<p><img style="margin-right: 10px;" title="Foto: Tempo Tantrick, Quelle: http://www.myspace.com/tempotantrick" src="http://breitband.dradio.de/inhalt/uploads/2010/09/tempotantrick.jpg" align="left" />Wie international die <a href="http://www.berlin-music-week.de/">Berlin Music Week</a> samt <a href="http://www.a-2-n.de">All2gethernow</a> und <a href="http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.popkomm/deutsch/index.html">Popkomm</a> sind, zeigt sich in diesem Jahr nicht nur im Indien-Schwerpunkt. Priyanka Blah ist dabei, sie kennt sich in Indiens Indie-Szene seit 10 Jahren bestens aus &#8211; als Musikerin und Kolumnistin, u.a. für Rave und Rolling Stone India. Ihre derzeitige Band bringt sie zwar nicht mit, dafür kann man sie bei Breitband hören: und zwar bei der Elektro- und Funktruppe <a href="http://www.myspace.com/tempotantrick">Tempo Tantrick</a> aus Bangalore.</p>
<p><img style="margin-right: 10px;" title="Foto: The Roskinski Quartett, Quelle: http://www.theroskinskiquartett.com" src="http://breitband.dradio.de/inhalt/uploads/2010/09/theroskinskiquartett.jpg" align="left" />Natürlich kommen nicht alle Musiker bei der Berlin Music Week aus verstreuten Ecken der Welt. Einige kommen natürlich auch aus Deutschland. Aus Braunschweig muß <a href="http://www.theroskinskiquartett.com">The Roskinski Quartett</a> nicht allzu weit nach Berlin anreisen. Mit ihrem romantischen Indiepop werden sie am 9.9. beim Showcase Festival spielen. Und auch wenn sie schon ein Indielabel gefunden haben, bieten sie ihre aktuelle Single zum Gratis download an. <a href="http://www.myspace.com/poloofficial">Polo</a> dagegen werden ihr Showcase am 8.9. sicher nutzen wollen, um sich mit ihrem bis ins Dramatische gehenden Britpop für ein Label schick zu machen, denn sie haben noch keins gefunden daheim von Mannheim aus.</p>
<p><img style="margin-right: 10px;" title="Foto: Zoe Keating, Quelle: http://www.zoekeating.com" src="http://breitband.dradio.de/inhalt/uploads/2010/09/zoekeating.jpg" align="left" />Junge Wilde gibt&#8217;s im Klassikbereich inzwischen einige, aber <a href="http://music.zoekeating.com/">Zoe Keating</a> ist noch mal anders. Nicht nur, weil sie auf ihrer Myspace-Spalte unter Label &#8220;Not interested&#8221; eingetragen hat. Die Cellistin aus San Francisco vermarktet sich über ihre Website selbst &#8211; und zwar als &#8220;one woman orchestra&#8221;. Und sie weiß, wie&#8217;s geht. Allein bei <a href="http://twitter.com/zoecello">Twitter</a> hat sie über 1,3 Millionen Follower. <a href="http://www.a-2-n.de/blog/zo-keating-auf-dem-a2ncamp">Davon erzählen wird sie bei zwei Diskussionsrunden der All2gethernow</a>. Einen ähnlichen Weg geht <a href="http://motoboy.se/">Moto Boy</a>. Der exaltierte schwedische Musiker hält auch seine Karriere in eigenen Händen. Trotz verschiedener Labels kann man auch seine neuesten David Lynch-inspirierten romantischen Popsongs alle frei herunterladen.</p>
<p><strong>Die Playlist der Breitband-Netzmusik vom 04.09.2010.</strong></p>
<p>1. Gorchitza &#8211; Final cut<br />
<small><a href="http://www.gorchitza.com">WEBSEITE</a> | <a href="http://www.myspace.com/gorchitzaliveproject">MYSPACE</a></small><br />
2. Tempo Tantrick &#8211; Gun to your head<br />
<small><a href="http://www.myspace.com/tempotantrick">MYSPACE</a> | <a href="http://soundcloud.com/tempotantrick/gun-to-your-head-tempo-tantrick/download">DOWNLOAD @ SOUNDCLOUD</a></small><br />
3. Tempo Tantrick &#8211; The Glitch<br />
<small><a href="http://www.myspace.com/tempotantrick">MYSPACE</a> | <a href="http://soundcloud.com/tempotantrick/the-glitch/download">DOWNLOAD @ SOUNDCLOUD</a></small><br />
4. The Roskinski Quartett &#8211; Hold it in<br />
<small><a href="http://www.theroskinskiquartett.com/">WEBSEITE</a> | <a href="http://www.theroskinskiquartett.com/download/The_Roskinski_Quartett-Hold_It_In.mp3">DOWNLOAD MP3</a></small><br />
5. Polo &#8211; Hundred<br />
<small><a href=http://www.myspace.com/poloofficial">MYSPACE</a></small><br />
6. Zoe Keating &#8211; Exurgency<br />
<small><a href="http://music.zoekeating.com/">WEBSEITE</a> | <a href="http://soundcloud.com/courtneybolton/01-exurgency/download">DOWNLOAD @ SOUNDCLOUD</a></small><br />
7. Moto Boy &#8211; A different kind of love<br />
<small><a href="http://motoboy.se/">WEBSEITE</a> | <a href="http://soundcloud.com/motoboy/a-different-kind-of-love/download/">DOWNLOAD @ SOUNDCLOUD</a></small><br />
8. Moto Boy &#8211; The heart is a rebel<br />
<small><a href="http://motoboy.se/">WEBSEITE</a> | <a href="http://soundcloud.com/motoboy/the-heart-is-a-rebel/download//">DOWNLOAD @ SOUNDCLOUD</a></small></p>
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		<item>
		<title>Ortsbezogene Handy-Hörspiele</title>
		<link>http://breitband.dradio.de/ortsbezogene-handy-horspiele-fur-offentliche-raume/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Grasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung vom 04.09.2010]]></category>
		<category><![CDATA[gps]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>
		<category><![CDATA[Radioortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von Deutschlandradio Kultur initiierte Hörspielreihe &#8220;RADIOORTUNG &#8211; Hörspiele für Selbstläufer&#8221; erforscht die Schnittstelle zwischen Technologie und Mensch. &#8220;Uns interessiert bei diesem Projekt vor allem die Technologie, die zunehmende Verbreitung leistungsfähiger Mobiltelefone mit schnellem Internetzugang und Lokalisierungsfunktion (GPS), und die Frage, wie diese Technologie in den Alltag unserer Hörer eingreift.&#8221; Dazu werden verschiedene Künstlergruppen in&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/ortsbezogene-handy-horspiele-fur-offentliche-raume/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von Deutschlandradio Kultur initiierte Hörspielreihe &#8220;<a href="http://www.dradio-ortung.de">RADIOORTUNG &#8211; Hörspiele für Selbstläufer</a>&#8221; erforscht die Schnittstelle zwischen Technologie und Mensch. &#8220;Uns interessiert bei diesem Projekt vor allem die Technologie, die zunehmende Verbreitung leistungsfähiger Mobiltelefone mit schnellem Internetzugang und Lokalisierungsfunktion (GPS), und die Frage, wie diese Technologie in den Alltag unserer Hörer eingreift.&#8221;</p>
<p>Dazu werden verschiedene Künstlergruppen in den kommenden zwölf Monaten ortsbezogene Handy-Hörspiele für öffentliche Räume in Berlin und Köln entwickeln. In den Stücken sollen die Technologien des mobilen Internet für künstlerische Radioprojekte ausgelotet werden. Auf einer virtuellen Karte im Netz werden die Hörspielfragmente als Audio Datei abgelegt, die im öffentlichen Stadtraum über ein GPS-fähiges Handy zum Klingen gebracht werden können.</p>
<p>Die Hörspiele sollen sich in den öffentlichen Raum einschalten, ebenso wie uns standortbezogene Werbebotschaften in Zukunft auf dem Handy heimsuchen können. Denn aus der Verknüpfung der Geo- und Bewegungsdaten mit den digitalen Datenspuren, die jeder User im Internet hinterlässt, können Profile für vielfältige Zwecke erstellt werden. Genau diese Entwicklungen sollen mit den Mitteln des Hörspiels untersucht werden. Die Stücke fordern zum Handeln auf, zum Nachdenken und Reflektieren über den Ort, an dem sich die Hörer gerade befinden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenjournalismus, Netz-Avantgardisten, Kognitive Überschüsse</title>
		<link>http://breitband.dradio.de/datenjournalismus-netz-avantgardisten-kognitive-uberschusse/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Grasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sendung vom 04.09.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Sendungsüberblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der Computer bei der Recherche und Analyse von Zahlen und Statistiken hilfreich sein kann, ist keine Neuigkeit. Das so genannte Computer Assisted Reporting gehört bei Redaktionen bereits seit den 60er Jahren zum Arbeitsrepertoire von Journalisten. Einen regelrechten Boom erlebt der Datenjournalismus jedoch erst in jüngster Zeit. Durch die Open Data Bewegung und der Entscheidung&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/datenjournalismus-netz-avantgardisten-kognitive-uberschusse/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Computer bei der Recherche und Analyse von Zahlen und Statistiken hilfreich sein kann, ist keine Neuigkeit. Das so genannte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Database_journalism">Computer Assisted Reporting</a> gehört bei Redaktionen bereits seit den 60er Jahren zum Arbeitsrepertoire von Journalisten. Einen regelrechten Boom erlebt der Datenjournalismus jedoch erst in jüngster Zeit. Durch die <a href="http://breitband.dradio.de/?s=open+data">Open Data</a> Bewegung und der Entscheidung von Staaten oder Institutionen, öffentliche Daten freizugeben und in maschinenlesbarer Form ins Netz zu stellen, wird erst heute ein umfassender Zugriff und somit eine Verknüpfung und Analyse der rohen statistischen Informationen möglich. Was sich genau hinter dem Begriff des Data Driven Journalism verbirgt, welche Anwendungen und Ergebnisse er bis jetzt hervorgebracht hat und welchen Einfluss er auf die Arbeit von Journalisten und vor allem Nachrichtenagenturen haben kann, darüber sprechen wir mit Christoph Dernbach, Chefredakteur der <a href="http://www.dpa-info.com/">dpa-infocom GmbH</a>.</p>
<p>Das <a href="http://www.aec.at/festival_about_de.php">Ars Electronica Festival</a> in Linz verbindet bereits seit 1979 Technologie, Kunst und Gesellschaft und will dabei stets &#8220;neues, unbekanntes Terrain experimenteller technischer oder gesellschaftlicher Neuerungen&#8221; erobern. Wir stellen die Frage: Gibt es sie noch, die Avantgarde? Und wenn ja, welchen Einfluss hat sie? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, begleiten wir die Ars Electronica Sub-Veranstaltung <a href="http://bit.ly/teleinternet">TELE-INTERNET</a>, die sich selbst als &#8220;organisch wachsende Struktur&#8221; beschreibt und neue Entwicklungen im Netz diskutieren will. Kuratiert wird die Mischung aus &#8220;Hacker Space, Ausstellung und Social Performance&#8221; von dem Medienkünstler <a href="http://fffff.at/aram-bartholl/">Aram Bartholl</a>. Seinem Aufruf folgten zum Beispiel Maxwell Salzberg vom <a href="http://www.joindiaspora.com/">Open-Source-Facebookkonkurrenten Diaspora</a>, Andreas Lehner vom <a href="http://www.torproject.org/">Anonymisierungsdienst TOR</a> und Peter Sunde von der <a href="http://flattr.com">Micropaymentplattform Flattr</a>.</p>
<p>Auch <a href="http://www.shirky.com/">Clay Shirky</a> beschäftigt sich mit Technologie und Gesellschaft und den Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Sphären. Sein Buch &#8220;Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations&#8221; aus dem Jahr 2008 thematisierte den Einfluss des Netzes auf gruppendynamische Prozesse und wurde zum Bestseller. Sein mittlerweile siebtes und aktuelles Buch heißt &#8220;Cognitive Surplus: Creativity and Generosity in a Connected Age&#8221;. Die These darin: Während der Konsum der traditionellen Medien unsere durch gesellschaftliche Produktivitätssteigerung anwachsende Freizeit (Cognitive Surplus) jahrzehntelang verschwendete, werden wir durch das Netz Schritt für Schritt zum medialen und gesellschaftlichen Akteur und verbessern durch unser handeln die Gesellschaft. Bestätigt sieht Shirky seine These durch ehrenamtliche Projekte wie <a href="http://wikipedia.org">Wikipedia</a> oder <a href="http://www.ushahidi.com/">Ushahidi</a>. Philipp Albers hat für uns das Buch gelesen und sich mit Shirky und seinen Thesen genauer beschäftigt.</p>
<p>Außerdem sprechen wir über das Projekt &#8220;<a href="http://www.dradio-ortung.de">RADIOORTUNG &#8211; Hörspiele für Selbstläufer</a>&#8220;, eine neue ortsbezogene Handy-Hörspielreihe für öffentliche Räume von Deutschlandradio Kultur. Mit einem GPS-und Internet-fähigen Handy kann der Hörer so zur Erforschung der Schnittstelle zwischen Technologie und Mensch beitragen.</p>
<p>In der <a href="http://breitband.dradio.de/fast-forward-netzmusik/">Breitband-Netzmusik schaut Martin Risel schon mal auf die nächste Woche</a> und präsentiert Musik, die im Rahmen der <a href="http://www.berlin-music-week.de/">Berlin Music Week</a> eine Rolle spielen wird.</p>
<p>Redaktion: Markus Heidmeier<br />
Moderation: Vera Linß<br />
Musik: Martin Risel<br />
Web: Christian Grasse</p>
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		<title>Zäh fließender Datenverkehr!</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 17:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung vom 28.08.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Schieb]]></category>
		<category><![CDATA[netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[p2p]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Internet gehts bisweilen zu wie am Autobahn-Knotenpunkt Frankfurter Kreuz zur Rush Hour &#8211; es ist voll, eng, Stau droht, und von allen Seiten drängelts: Hier noch ein Youtube-Filmchen, da noch ein zentnerschweres oder besser Megabyte-großes P2P-Paket. Und irgendwann, womöglich bald, so die Horrorvision für die digitale Welt, ist es zu, das Netz-Nadelöhr: Daten schaffen&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/zah-fliesender-datenverkehr/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet gehts bisweilen zu wie am Autobahn-Knotenpunkt Frankfurter Kreuz zur Rush Hour &#8211; es ist voll, eng, Stau droht, und von allen Seiten drängelts: Hier noch ein Youtube-Filmchen, da noch ein zentnerschweres oder besser Megabyte-großes P2P-Paket. Und irgendwann, womöglich bald, so die Horrorvision für die digitale Welt, ist es zu, das Netz-Nadelöhr: Daten schaffen es nicht mehr in ordentlicher Geschwindigkeit zum anvisierten Ziel.<br />
Der Megastau im Netz könnte uns den Internetgenuss vermasseln und uns, wie früher, wieder vor ruckelden Videos warten lassen. Multimedia-Inhalte, insbesondere Web-Videos und P2P-Downloads sind nämlich der Hauptgrund für die von immer mehr Internetprovidern angemahnte Internetverstopfung: Zwischen 50% und 100% nähme der Netzverkehr jährlich zu &#8211; unschaffbar, mit dem Leitungs-Ausbau hinterherzukommen, heißt es.</p>
<p>Falls <a target="_blank" href="<br />
http://www.welt.de/wissenschaft/article4137908/2013-droht-ein-Datenstau-im-Atlantik-Kabel.html">die Warnungen</a> mehr sind als Lobby-Business investitionsfauler Internetprovider: Was tun? Etwa vom heiligen Prinzip der Netzneutralität abkommen, die dafür sorgt, dass alle Datenpakete im Netz gleichberechtigt unterwegs sind? Wir haben darüber mit dem IT-Journalisten <a target="_blank" href="http://www.schieb.de/">Jörg Schieb</a> gesprochen.</p>
<p>Grafik: <a href="http://www.flickr.com/photos/53260176@N06/4917017613/in/photostream/">vis4.net @ flickr / CC-BY-SA</a></p>
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		<title>Every medium has new storys to tell</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 15:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung vom 28.08.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Grasse]]></category>
		<category><![CDATA[storytelling]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[web20]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es war einmal&#8230;&#8221;, das ist eine typische Einleitung für ein Märchen, besonders populär natürlich in den Erzählungen der Gebrüder Grimm. Ebenso typisch: die lineare Handlung, der Fokus auf einen oder mehrere Protagonisten und ein gewisser Spannungsbogen. Und an dieser Erzählweise hat sich in den letzten 200 Jahren kaum etwas geändert. Selbst wenn die Geschichte, die&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/every-medium-has-new-storys-to-tell/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es war einmal&#8230;&#8221;, das ist eine typische Einleitung für ein Märchen, besonders populär natürlich in den Erzählungen der Gebrüder Grimm. Ebenso typisch: die lineare Handlung, der Fokus auf einen oder mehrere Protagonisten und ein gewisser Spannungsbogen. Und an dieser Erzählweise hat sich in den letzten 200 Jahren kaum etwas geändert. Selbst wenn die Geschichte, die wir uns des Abends in der Kneipe erzählen, nicht mit &#8220;Es war einmal&#8221; anfängt, sondern mit &#8220;Hey, weißt Du, was mir heute passiert ist&#8221; &#8211; die Tradition des Geschichtenerzählens lebt weiter. Und immer mehr per Netz. Das spontan gedrehte Youtube-Video &#8220;charlie bit my finger&#8221; verzeichnet bereits über 22 Millionen Aufrufe. Eine einfache &#8211; eine offenbar zeitgemäße Geschichte.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/he5fpsmH_2g?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/he5fpsmH_2g?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Am <a href="http://www.ith-z.ch/programm/contemporary+storytelling/" target="_blank">&#8220;Center für Contemporary Storytelling&#8221; der Züricher Hochstschule der Künste beschäftigen</a> sich Wissenschaftler und Künstler mit der Frage, wie Geschichten im Internet erzählt werden. Kollege Christian Grasse hat sich deren Thesen angeschaut: Das Internet ermögliche zum Beispiel: mediale und vor allem transmediale Erzählungen. &#8220;Es geht darum, Informationen und Inhalte in verschiedenen Kanälen anzubieten, die der Zuschauer konsumiert&#8221;, erklärt der amerikanische Medienwissenschaftler Henry Jenkins. Das Netz erlaube dem Publikum, sich aktiv an einer Geschichte zu beteiligen &#8211; zum Beispiel durch Foren oder soziale Netzwerke.</p>
<p>Mit <a href="http://www.kurtreinhard.ch/kurtreinhard.ch/kurt_reinhard.html" target="_blank">Kurt Reinhard</a>, dem Leiter des internationalen Projekts sprachen wir im Anschluss über digitales Storytellung und die erzählerischen Unterschiede zwischen selbstgemachten Youtube-Videos und professionellen Fernseh-Produktionen.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/fleno/223342903/sizes/m/in/photostream/">fleno.de @ flickr</a> CC-BY-SA</p>
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		<title>Was geht App?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 13:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung vom 28.08.2010]]></category>
		<category><![CDATA[apps]]></category>
		<category><![CDATA[ipad]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor genau sieben Monaten wurde es präsentiert &#8211; das bejubelte Branchen-Rettungsgerät iPad des kalifornischen Computerherstellers Apple. Welche Branche jubelte? Insbesondere die der Zeitungs- und Magazin-Verleger. Künftig würden Print-Inhalte immer mehr digital ausgeliefert und das eingebaute Zahlungssystem biete &#8220;enormes Potenzial&#8221;, durch Inhalte Einnahmen zu erzielen (so Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Medienunternehmens Axel Springer). Aber wie steht&#160;<a href="http://breitband.dradio.de/was-geht-app/">&#187;&#160;weiter</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor genau sieben Monaten wurde es präsentiert &#8211; das bejubelte Branchen-Rettungsgerät <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPad">iPad</a> des kalifornischen Computerherstellers Apple. Welche Branche jubelte? Insbesondere die der Zeitungs- und Magazin-Verleger. Künftig würden Print-Inhalte immer mehr digital ausgeliefert und das eingebaute Zahlungssystem biete &#8220;enormes Potenzial&#8221;, durch Inhalte Einnahmen zu erzielen (so Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Medienunternehmens Axel Springer).<br />
Aber wie steht es nun, 5 Monate nach dem Verkaufsstart, um aktuelle Apps zum Nachrichtenkonsum &#8211; nicht nur auf dem iPad? Wie liest es sich damit, welche Apps sind spannend, welche Verlagshäuser haben gute Arbeit geleistet? Oder liegt die Zukunft sowieso in Social News?</p>
<p>Wir haben den mit IT-Journalisten Thomas Reintjes gesprochen.</p>
<p><strong>Breitband: </strong>Was ist der neuste Hype im Smartphone-Magazin-Sektor?</p>
<p><strong>Thomas Reintjes</strong>: <em>Vergangene Woche hat das <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34537" target="_blank">Magazin der Süddeutschen Zeitung versucht, sich einen modernen Touch zu verleihen</a></em><em>, indem es Zusatzinhalte für Smartphone-Nutzer bot. Auf das iPhone oder Android-Smartphone musste man dazu eine spezielle App laden, ein kleines Programm, das auf die Kamerafunktion des Handys zugreift. Dann konnte man die Kamera auf die Print-Ausgabe des SZ.Magazins richten und auf einigen Seiten sah man dann im Smartphone-Display einige Gimmicks, beispielsweise wurden Sprechblasen in Fotos eingeblendet. Die Macher wollten damit zeigen, was mit der Technik so möglich ist – ob und wie man das sinnvoll und dauerhaft nutzen kann, ist mir bis jetzt aber noch nicht so klar geworden.</em></p>
<p><strong>Breitband:</strong> Ein wichtiges Merkmal von Smartphones ist, dass sie einen Internetzugang haben. Es sollte also kein Problem sein, mit einem Smartphone Online-Medien wie Spiegel Online, Zeit Online oder Bunte.de zu konsumieren. Trotzdem bieten viele Medien Apps an, um ihre Inhalte auf Smartphones zu bringen. Warum Apps und nicht die Website im Browser?</p>
<p><strong>Thomas Reintjes</strong>: <em>Berechtigte Frage, zumal sich Websites für Mobilbrowser optimieren lassen. Aber Apps bieten durchaus Vorteile – für Verlage und für die Leser.</em></p>
<p><strong>Breitband:</strong> Okay, dann die Leser zuerst: Wie liest sich denn eine Zeitschrift in einer App?</p>
<p><strong>Thomas Reintjes</strong>: <em>In vielen Fällen ganz komfortabel. Weil die Apps sich gut an die Smartphone-Umgebung anpassen lassen – besser als eine Website. Die Bedienung passt also zur Smartphone-Welt, beispielsweise ist es üblich, die Wischgeste zum Blättern durch eine Bildergalerie in die Apps einzubauen. Das sind Dinge, die sind im Internet schwieriger umzusetzen und in einem starren PDF gar nicht möglich. Das wäre ja eine weitere Möglichkeit: Einfach eine PDF-Datei aufs Smartphone zu laden. Das ist etwas, was Tageszeitungen anbieten, beispielsweise die Welt kompakt.</em></p>
<p><strong>Breitband:</strong> Also kann man sagen: Wer regelmäßig unterwegs ein bestimmtes Medium liest, für den lohnen sich die Apps?</p>
<p><strong>Thomas Reintjes</strong>: <em>Ausprobieren kostet in den meisten Fällen ohnehin nichts. Aber dabei wird man auch feststellen, dass die Apps auch Nachteile haben. Ich finde es zum Beispiel störend, dass ich nicht auf einen Blick sehen kann, welche Artikel ich schon gelesen habe. Man kann meist keine Texte kopieren, nichts zu seinen normalen Bookmarks oder Lesezeichen hinzufügen. Nur manche Apps erlauben es, Artikel per Mail zu verschicken. Wer also die Informationen nicht nur aufnehmen, sondern auch speichern oder anderweitig nutzen möchte, der ist mit den Websites besser bedient – zumal viele Apps ohnehin gar nicht auf die Zeitschrifteninhalte zugreifen, sondern nur auf die Inhalte der Online-Auftritte. Dass die Printtitel vernünftig in Smartphone-Apps einfließen ist bisher die Ausnahme.<br />
</em><br />
<strong>Breitband:</strong> Aber soll eine große Chance sein, so die Verlage &#8211; Wenn auch nicht unbedingt auf Smartphones, sondern auf Tablet-Computern wie dem iPad, oder?</p>
<p><strong>Thomas Reintjes</strong>:<em> Mit dem iPad hat Steve Jobs der Verlagsbranche anscheinend ein wenig den Mund wässrig gemacht. Apple eröffnet einen digitalen Vertriebsweg, bei dem die Menschen bereit sind und es gewohnt sind, Geld auszugeben. Verlage verlangen für die digitalen Ausgaben in der Regel genauso viel, wie für Print-Ausgaben. Damit ich als Kunde auf dieses Geschäft eingehe, muss der Verlag mir etwas bieten, was mich von Print zu Digital wechseln lässt. Und da bieten die Tablets große Möglichkeiten.<br />
</em><br />
<strong>Breitband:</strong> Wegen der Größe des Displays?</p>
<p><strong>Thomas Reintjes</strong>: <em>Der größere Bildschirm erlaubt echtes und angereichertes Zeitschriften-Erlebnis. Auf dem Smartphone ist oft nur Platz für den reinen Text. Auf dem Tablet-Display ist auch Platz für Gestaltung. Das amerikanische Magazin Wired ist da ein gutes Beispiel. In deren iPad-Ausgabe ist jede Seite individuell gestaltet. Das macht Spaß zu lesen. Hinzu kommt die Möglichkeit der Interaktion und Videos. Dafür gibt man dann gerne drei Euro pro Ausgabe aus.<br />
</em><br />
<strong>Breitband:</strong> Was glauben Sie &#8211; wird es dabei bleiben, dass jede Zeitung und Zeitschrift ihre eigen App herausbringt?</p>
<p><strong>Thomas Reintjes</strong>: <em>Zumindest bei Apple gibt es noch einen zweiten Vertriebsweg: Den iBook Store für elektronische Bücher und Zeitschriften. Für Tageszeitungen eignet sich der allerdings nicht. Die taz musste ihr Angebot dort wieder herausnehmen, weil es zu lange dauert, bis Apple eingereichte Ausgaben für die Kunden zum Download bereitstellte.<br />
Und es gibt weitere Alternativen. Vor ein paar Wochen hat die App Flipboard die Verlagsbranche auch in Deutschland aufgeschreckt. <a href="http://www.flipboard.com/" target="_blank">Flipboard</a></em><em> ist ein Programm fürs iPad, das dem Nutzer ein individuelles, schön gestaltetes Magazin zusammenstellt. Dazu wertet es die Links zu Artikeln aus, die Freunde und Bekannte des Nutzers twittern oder bei Facebook verbreiten. Aus diesen persönlichen Empfehlungen entsteht dann das Flipboard-Magazin. In der App selbst werden die Inhalte aber nur angerissen und dann zu den vollständigen Artikeln auf den Websites der Online-Medien verlinkt.</em></p>
<p><strong>Breitband:</strong> Gibt es das alles nur für die Apple-Welt?</p>
<p><strong>Thomas Reintjes</strong>:<em> Was Smartphones angeht, schätzen Analysten, dass Android-Handys schon bald einen größeren Marktanteil haben als das iPhone – dann wird es auch bei den verfügbaren Apps keine großen Unterschiede mehr geben. Bei den Tablets ist Apple vorgeprescht und steht im Moment fast konkurrenzlos da. Das wird sich spätestens mit der Internationalen Funkausstellung in Berlin und dem folgenden Weihnachtsgeschäft ändern. Zum Beispiel präsentiert <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Samsung-zeigt-das-Galaxy-Tab-mit-Android-1066147.html" target="_blank">Samsung in Berlin sein Android-Tablet</a></em><em>. Und das Berliner Unternehmen Neofonie will bald gemeinsam mit Medion sein <a href="http://www.wetab.mobi" target="_blank">WeTab</a> auf den Markt bringen. Dann wird sich zeigen, wie gut man auf diesen Geräten tatsächlich Zeitschriften lesen kann.</em></p>
<p>Bild: <a href="http://bit.ly/afNAtM" target="_blank">quintanomedia @ flickr / CC-BY</a></p>
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