Die Netzmusik am 28.08.2010
Glitch Mob Mishka ist ein Mode-Label, das vor allem Street-Wear, also die Ausrüstung für den urbanen, jungen Menschen verkauft. Und von diesen weiß der Gründer Greg auch, dass man ein Produkt am besten verkauft, indem man 1. eine ungewöhnliche Gründungsgeschichte und 2. ein abseitiges Logo hat und 3. wenn das Label auch noch für was » weiter
Die Netzmusik am 21.08.2010
Scheiß auf Facebook, so heißt ein Titel, der seit ein paar Wochen erfolgreich durchs Netz cruised – heute in Breitband. Außerdem: Ausgerechnet ein Label, das sich der Retrotechnik verschrieben hat, feiert jetzt 10jähriges Jubiläum mit einer ausschließlich digitalen Label-Compilation: La-La-Land, die kleine Plattenfirma von Stoppok. Und: Die Diskussion um Gema und CC-Lizenzen aus unserer Sendung am » weiter
SOUND VON DREI NETLABELS IN DER NETZMUSIK
Die Netzmusik spielt Popklänge vom Netlabel Aerotone. 10 Monate ist das Label bereits offline. Nun soll der Relaunch kommen. Mit ziemlich großen Veränderungen, die innerhalb der Netzmusik-Szene Wellen schlagen könnten. Außerdem gibt’s Indie und Elektronika vom Netlabel Beat Is Murder aus Östereich und Hiphop und Dubstep vom Schottischen Netlabel Black Lantern Music. Playlist: Godmanwho – SSP CC | WEBSEITE | BLACK » weiter
DAS DIGITAL LABEL AEROTONE WILL MEHR WERTSCHÄTZUNG FÜR KÜNSTLER
Die Creative Commons Musikszene lebt von der Aufmerksamkeitsökonomie. Durch das erlaubte Kopieren und Verteilen der Musik wächst die Reichweite der Künstler und Netlabels. Die gesteigerte Aufmerksamkeit, die sich in Downloadzahlen messen lässt, soll dem Künstler auch monetär zu Gute kommen – sei es in Form von Spenden, dem Verkauf von limitierten, physischen Tonträgern oder durch » weiter
Die Netzmusik vom 07.August 2010
Das nigelnagelneue Schweizer Portal www.restorm.com wartet mit einem Konzept auf, dass der mittlerweile doch leicht ergrauten Musikpräsentationstante myspace mindestens eines voraushaben will: Innovation. Restorm nämlich hat sich an den Mängeln von myspace und allerlei anderen Musikportalen orientiert, dazu noch die Vorteile sozialer Netzwerke analysiert und eine Seite kreiert, die auf den ersten Blick einfach alles » weiter
Die Netzmusik vom 31.Juli 2010
Die Netzmusik widmet sich dem Netlabel Lost Children, das kryptische Musik schätzt, die ganz ohne Worte auskommt und trotzdem viel zu sagen hat. Außerdem thematisieren wir Musik der Zukunft. Und zwar nicht potenzielle Hits von Morgen, sondern Musik, die für das nächste Jahrtausend bestimmt ist. Außerdem gibt’s beeindruckende Klänge der Gegenwart: ein russisches Duo namens » weiter
Die Netzmusik vom 24. Juli 2010
Phantastische Download-Alben aus Nordamerika stellt diesmal Vivian Percovic vor: Elektro-Hop von Dominique Young Unique, ein Appetitmacher zum neuen Album von Soul-Pastor Cee-Lo Green, und dann ist da noch dieses sensible Elektro-Seelchen, das dringend ins Licht der Öffentlichkeit muss: The Strait of Anain.
Die Netzmusik vom 17. Juli 2010
Games music: Sounds aus Farmville und Need for speed Was wäre die Spielewelt ohne Musik? Die Musikindustrie hat den Bereich Games music seit einigen Jahren als Rettungsanker auf der Rechnung. Und bei Youtube findet man als ‘Most Wanted Music Video’ mit fast 1.5 Millionen Aufrufen aus dem Spiel Need for speed die Nummer ” 6 » weiter
Die Breitband-Netzmusik vom 10.07.10
Normalerweise gehen Musiker oder Bands in ein Studio, um ein Album aufzunehmen. Bei vielen Netzmusikern ist das nicht so. Oft nehmen kreativen Einzelkämpfer den Klang ihrer Stücke selbst in die Hand und vollenden ihn in Küche, Schlafzimmer oder Scheune. Musik, die in den eigenen vier Wänden entstand, findet im Netz ein weltweites Publikum.
Netzmusik vom 03. Juli 2010
Zunächst beschäftigt uns eine Auseinandersetzung - bei der Hitze zum Glück nur in Worten! Es geht um die ‘American Society for composers, authors and publishers’ (ASCAP), die derzeit richtiggehend in den Kampf zieht gegen Vereinigungen wie Creative Commons, Electronic Frontier Foundation und Public Knowlegde. ASCAP-Mitglieder erhielten in der letzten Zeit Fundraising-Mails – die Gesellschaft sammelt Geld, » weiter
Die Netzmusik vom 26.06.2010
Diesmal mit einer kleinen Rundschau europäischer Musiker, die ihre Musik gratis im Netz anbieten: Sommerlicher Folk aus den Niederlanden von Het Gloren, Mundart-Rock aus der Schweiz von Rockzipfel und EthnoRock aus Schweden von Ixtlan.
„The most remarkable album on this entire Planet“. Diesen unbescheidenen Titel trägt ein ambitioniertes CC-Musik-Projekt des Hamburger Musikers paniq, das in den kommenden Monaten auf the-album.cc entstehen soll. Durch Spenden finanziert, soll ein professionelles Musikwerk auf die Welt losgelassen werden, das mehr einer Open-Source-Software ähnelt als einem Musikalbum. Kopieren, Bearbeiten, Verkaufen, alles soll erlaubt sein, » weiter
Von Noiserock bis electronic - Musik von der Cologne Commons
In Köln findet gerade die Cologne Commons statt, Festival für digitale Kultur und eine der wichtigsten deutschen Veranstaltungen für Netzmusik. “Sharing is caring” gilt in der CC-Gemeinde, die Compilation 05 zum Festival gibt es denn auch auf der Website zum Gratis-Download. Martin Risel hat die besten Tracks ausgesucht. Nichts genaues weiß man nicht über das » weiter
Passend zu unserem Ausflug zur CC Asia Pacific Conference gibt es rundherum den richtigen Sendungssoundtrack. Das heißt: Netzmusik aus China, Indonesien und Taiwan. Die Erfahrung von Christine Watty, die heute die Netzmusik präsentiert. Asiatische Netzmusik zu finden, ist eine großartige Rechercheaufgabe, wenn das dann aber mit viereckigen Augen und nach Stunden von Erfolg gekrönt ist, dann machts richtig » weiter
Der C-Tube Band Contest 3.0 und die Zukunft von Musikplattformen
Zum zweiten Mal begleiten Deutschlandradio Kultur und Breitband einen Bandwettbewerb bei einer der größten deutschen Musikvideoplattformen. Die Entscheidung im Band Contest 3.0 ist jetzt gefallen. Siegertitel und einige der besten Songs von C-Tube präsentiert Netzmusik-Redakteur Martin Risel, der auch Jurymitglied des virtuellen Bandwettbewerbs ist.
Die Playlist der Netzmusik
In der Netzmusik heute Songs aus Youtube-Videos, die potentiell gesperrt werden könnten. Außerdem Stücke von der Indie-Rock-Postpunk-Band “Kafkas Orient Bazar”, die gerade ihr neues Album veröffentlicht hat. Die Band stammt aus München, hat vor zweieinhalb Jahren ihr Debütalbum im Eigenverlag herausgebracht, welches zum Gratisdownload auf last.fm zu finden ist. Die aktuelle CD ist bei Optimal Records erschienen, einer kleinen » weiter
Error Broadcast und der Versuch eines Netlabel 2.0
Als “record label for 21. century beat music” bezeichnet sich das Deutsch/Italienische Projekt Error Broadcast. Betrieben wird das auf experimentelle Hiphop-Musik spezialisierte digitale Label von Sven Swift (12rec) und Filippo Aldovini (zymogen), die ihre jahrelange Netlabel-Erfahrung in Error Broadcast einfließen lassen. Dabei sticht nicht nur die außergewöhnliche Musikauswahl heraus, die – wie in der Selbstbeschreibung » weiter
die Netzmusik vom 24.04.10
Eardrumspop ist ein Netlabel, das sich ausdrücklich nur um die schönen Dinge in Kunst und Musik kümmern will – und so veröffentlichen die Macher seit langem liebevoll arrangierte Folk-Pop-Elektro-Songs und bringen dieser Tage gleich drei Sampler auf einmal heraus. “Between the Waves” der Titel und alle drei sehr anhörenswert! Das macht Spaß! Between Two Waves » weiter
Netzmusik von der re:publica
Wer drei Tage lang zuhört und diskutiert, für den ist Musik eine willkommene Abwechslung. Passenderweise haben die Veranstalter der re:publica auch für ein (Netz)Musikprogramm gesorgt. Das hätte allerdings ein wenig umfangreicher ausfallen können. Eine der wenigen Musikerinnen, die im Rahmen der Social-Media-Konferenz aufgetreten ist, heißt Zoe.Leela. Die “Berliner Asphaltgöre” (zeit.de) verfolgt laut Myspace-Seite das Motto » weiter
Die Netzmusik vom 10. April 2010
Der amerikanische Folk-Musiker Conor Oberst hat nicht nur eine Menge Bands und Bandprojekte, sondern auch ein Label. Das heißt “Team Love” und bietet in der “Team Love Library” jeden Monat diverse Alben und unveröffentlichtes Musikmaterial zum freien Herunterladen an: eine wundervolle Auswahl an schönstem Folk in all seinen Variationen. Man muss sich allerdings anmelden, daher » weiter
Die Netzmusik heute mit einem DJ und Produzenten aus den Niederlanden. Crookram ist ein Mensch, der hinter seinen Beat-Produktionen verschwindet. Über ihn selbst erfährt man im Netz nicht viel. Aber drei seiner Alben kann man kostenlos beim Netlabel Bankrupt Recordings runterladen. Die Musik zwischen Easy Listening und Hip Hop ist typisch holländisch: entspannte Beats, ein gesampletes klassisches Instrument » weiter
Auch die Netzmusik beschäftigt sich mit dem Thema Buch. Christian Grasse stellt zwei Hörbücher bzw. Hörspiele vor, die ohne Musik nicht das wären, was sie sind: Musikhörspiele nämlich. Außerdem gibt’s vertonte Poesie aus der Ukraine und selbst geschriebene und in Eigenregie verlegte Singer/Songwritermusik aus der Schweiz sowie aus den USA. Während die Literaturbranche immernoch nach » weiter
1. Hand in Hand – Reis aus Kathmandu www.myspace.com/duohandinhand MooZar.com – moderner Ablaßhandel für reuige Filesharer 2.1 Next evidence – life is bitter & sweet feat. karl the voice 2.2 Next evidence – Who am I feat. Mandel Turner 2.3 Next evidence – Before 3.1 Black Coffee – Even Though 3.2 Black Coffee – Wathula » weiter
Die CeBIT hat in diesem Jahr erstmals versucht, mit einem Musikevent jüngere Leute anzulocken. CeBIT Sounds nennt sich das Ganze und will ein “Musik-Business-Festival auf internationalem Niveau” sein, wie es heißt. Netzmusikredakteur Martin Risel hat sich das Ganze für Breitband angeschaut und war – gelinde gesagt -, ziemlich enttäuscht. Außerdem: Das aktuelle Roboter-Musikprojekt von Jazzgitarrist » weiter
Lustiger Hiphop, zerbrechlicher Folk und Fan-finanzierte Bands – die Netzmusik vom 27.02.2010 Tracky Birthday kommt aus Stuttgart, hat ein Netlabel – www.upitup.com – und eine Menge fantastisch experimentierfreudiger Hiphop-Pop-Elektro-Tracks. Die finden sich wiederum auf irgendeiner Version seiner Internetseite, entweder derjenigen, die wie ein digitaler Setzkasten aussieht oder der Light-Version, die aus einem ganz anderen Zeitalter zu » weiter